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Historischer Erfolg über Lauterbach

Am 09.05.2015 fand wieder das Frühlingsturnier der SG Lauterbach statt, welches seit nunmehr drei Jahren einen festen Bestandteil im Spieljahr der Althen Angels verzeichnet.
Nach den letztjährigen 2. und 3. Plätzen war die Ausgangslage diesmal unklar, da wir auf einige Akteure wie Icke, Mirko, Paddy und Max verzichten mussten.

Im ersten Spiel, welches schnell erklärt ist, mussten wir gegen die bereits bekannten Ballartisten der BSG Schmidt ran. Diese Partie begann sehr verheißungsvoll. Etliche Chancen wurden klasse heraus gespielt, leider ließen wir die letzte Konsequenz vermissen. Entweder wir vertändelten den Ball oder eines der Beine sowie andere Körperteile der Taxifahrer waren unseren Schussversuchen im Weg. Mit drückender Überlegenheit ging es dann zum Pausentee. Anfangs der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Mit zunehmender Spieldauer erlangten der Gegner mehr Spielanteile und so fingen wir uns folgerichtig kurz vor Schluss den Siegtreffer der BSG Schmidt ein. Zwei Spieler des Gegners kombinierten uns klassisch aus und ließen Arne keine Chance. Wer vorne nicht trifft, fängt sich hinten die Tore. (5,- € ins Phrasenschwein). Nach dieser unnötigen Niederlage waren wir etwas ratlos, allerdings hieß es jetzt: „Mund abwischen – weiter kämpfen“.

Wir standen vom dem Spiel gegen die bis dato unbekannten Männer aus Otterwisch also schon gehörig unter Druck, um im Turnier nicht gänzlich zu versagen. Taktisch stellten wir nun komplett um. Ralf ins Tor, Ronny neben Nobby im Angriff und Arne neben Marco und Ingo in der Abwehr. Christian und Alex beackerten das Mittelfeld. Diese Umstellung stellte sich als der Griff in die Goldgrube dar. Keine 3 Minuten gespielt, Einwurf Christian, der Ronny in den Strafraum schickt und dieser gekonnt mit der Fußspitze den Keeper zum 1:0 überwindet. Mit diesem Treffer schien auf einmal Ruhe in unser Spiel zu kommen und plötzlich sollte alles gelingen. Abstoß Ralf auf Arne, der weiter zu Nobby, dieser zu Ronny im Strafraum und von dort glänzend aufgelegt für Alex, der mit einem sehenswerten „Hammer“ aus gut 22 Metern unter den Querbalken das 2:0 markierte. Kurz darauf mussten wir allerdings das 2:1 hinnehmen, nach dem Christian im Strafraum gegen 2 Mann chancenlos war. Nach der Pause war es wieder Ronny, der nach einem guten Zuspiel aus der Abwehr den Ball locker flach links am Torhüter vorbei zum 3:1 verwerten konnte. Sorglos ließen wir dann allerdings das 3:2, einen Präzisionsschuss der Otterwischer zu, welcher sich für Ralf unhaltbar ins linke obere Eck drehte. Kleinere Geplänkel folgten und resultierten in einem Freistoß für uns, den Marco scharf mit links auf´s Tor brachte. Zu scharf, da der Hüter den Ball durch die Hände rutschen ließ und Andy auf der Brust servierte. Überlegen und abgeklärt schob er ihn zum 4:2 ein. Das Spiel artete jetzt in ein Torfestival aus. Ecke des OSV, Konfusion in unserem Strafraum…..4:3. Die Kräfte schwanden auf beiden Seiten. Wir fingen jetzt an Konter für Konter zu fahren. Ronny treibt den Ball durchs´s Mittelfeld, Pass zu Alex, der frei auf den Hüter zugeht und flach ins rechte Eck mit Gefühl (…manchmal kann er es auch ohne brachiale Gewalt) zum 5:3 einschob. Noch eine kleine Nachlässigkeit brachte uns dann doch noch das 5:4, und wir sehnten uns langsam dem Schlusspfiff entgegen, welcher kurz darauf ertönte. Mit diesem Spektakel waren wir zurück im Turnier, da zwischenzeitlich der Topfavorit SG Lauterbach überraschend gegen die BSG Schmidt verlor.

Das letzte Spiel gegen unseren „Angstgegner“ SG Lauterbach, sollte somit die Entscheidung bringen, wer Zweiter bzw. Dritter im Turnier wird.
Erneut mussten wir das Team umstellen, da Ronny uns verlassen musste. Gegen die spielstarken Lauterbacher, welche allerdings nicht in Bestbesetzung antraten, wollten wir vor allem erst einmal die Defensive sicher stellen. Alex mit in die Abwehr gestellt, Marco als persönlicher Begleitschutz für den Spielmacher der SG und vorne sollten Nobby bzw. Christian die Lücken finden.
Es rollte Angriff für Angriff auf Ralf´s Gehäuse. Mit vereinten Kräften und viel Kampf überstanden wir die erste Halbzeit recht glücklich, da die Lauterbacher kein Mittel gegen unser Bollwerk fanden und ihnen die Genauigkeit fehlte.
Die zweite Hälfte ging so weiter, wo die erste aufhörte. Kampf und Bollwerk hielten, allerdings nur fünf Minuten. Da fand die SGL das Loch in unserer Mauer und erzielte schön heraus gespielt das verdiente 1:0. Nun hieß es fortan: „Weit und Hoch nach vorn…“. Dies stellte die bis dahin fast ungeprüfte Lauterbacher Abwehr vor Probleme, da sich Christian, Nobby und später Andy (die in diesem Spiel ein unglaubliches Laufpensum zwischen Abwehrarbeit und Angriff absolvierten) immer wieder durchsetzen konnten, auch wenn nichts Zählbares heraus sprang. Dann startete Marco, der ein starkes Turnier spielte, einen Solo-Lauf aus der Abwehr heraus und ließ drei Mann stehen. Sein Schuss landete an der Querlatte und sprang Richtung Spielfeld zurück. Dort kam Andy angerannt und versenkte den Abpraller in „Uwe-Seeler-Gedächtnis-Manier“ mit einem wuchtigem Kopfball im Lauterbacher Kasten zum jetzt nicht unverdientem 1:1-Ausgleich. In der Folge hatten wir sogar noch einige Chancen zu einem weiteren Tor. Als der Schlusspfiff ertönte kannte der Jubel keine Grenzen. Mit einer Abwehrschlacht und großem Kampf, wo jeder für jeden gelaufen ist und Löcher geflickt hat, haben wir dem Favoriten ein nicht für möglich gehaltenes Unentschieden abgetrotzt. Wohlgemerkt war es das erste Spiel überhaupt, welches gegen Lauterbach nicht verloren ging!

Mit diesem Punktgewinn landeten wir in der Turnierwertung somit vor der SG Lauterbach auf dem zweiten Platz……welch ein Erfolg!

1. BSG Schmidt 9 Punkte 8:3 Tore
2. Althen Angels 4 Punkte 6:6 Tore
3. SG Lauterbach 4 Punkte 5:5 Tore
4. Otterwischer SV 0 Punkte 7:13 Tore

Das Fazit dieses Turniers:
Mit Ralf im Tor, der einen sicheren Rückhalt bot, Marco, der die Abwehr hervorragend organisierte, Arne und Ingo, die eine sehr gute Abwehrarbeit leisteten, Christian, Nobby und Alex, die eine wahnsinnige Kilometer-Laufleistung ablieferten, und mit den Goalgettern Andy und Ronny, die die Bälle souverän versenkten, entstand eine geschlossene Mannschaftsleistung, wobei viele an ihre Leistungsgrenze (und auch darüber hinaus) gingen. Lasst uns dieses Turnier zum Vorbild nehmen für unsere folgende Aufgaben. Es hat Spaß gemacht, dabei gewesen zu sein.

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Alt(h)en Angels beim 6. Auligker Hallencup

Am 06.02.2015 fand in Groitzsch der 6. Auligker Hallencup statt und die Freizeitmannschaft des SV Althen 90 e.V. war bereits das 2. Mal der Einladung zum Turnier gefolgt. Im Gepäck der anreisenden Spieler befanden sich nicht nur frisch gewaschene Trikots, sondern auch ein riesiger Berg an Euphorie und guten Vorsätzen. Man konnte sich nur schwer darauf einigen, wie stark die Bretter der Pokalvitrine sein müssen, um all die künftigen Lasten zu tragen. Die Stimmung in der Halle und in der Mannschaft war bestens, jeder war heiß auf die kommenden Spiele und Freitag, der 13., war sowieso erst in einer Woche.

Da wir gemäß Turnierplan erst im 4. Spiel gefordert waren, hatten wir den großen Vorteil, unsere Gegner zu beobachten und deren Spiel zu analysieren. Es wurde noch einmal die eigene Strategie besprochen, über die Sinnhaftigkeit langer Bälle diskutiert und die Startaufstellung festgelegt.

Das erste Spiel hatten wir gegen die Sportfreunde von Blau-Weiß Muschwitz auszutragen. Schon kurz nach dem Anpfiff war klar, dass nicht nur der Ball, sondern auch der Gegner auf diesem Parkett sehr schnell war. Die Halle war gefühlt 10-mal länger als unsere Trainingshalle und das Spiel war von der Tribüne aus doch einfacher zu führen, als direkt auf dem Platz. Nach 10 Minuten hieß es dann 2:0 für Muschwitz – wir waren geerdet. Die anschließende Spielpause wurde zur Fehleranalyse genutzt und man puschte sich noch einmal. Aber trotz all der guten Vorsätze, eines tollen Kampfgeistes und eines unbändigen Willen zum Sieg, endeten die folgenden Partien gegen den SV Groitzsch mit 4:0 und gegen Nöthnitz gab es sogar eine 5:0 Niederlage. Problem beim Althener Spiel war der zum Teil völlig offene Rückraum – alle wollten Torschützenkönig werden – und das nicht funktionierende Umkehrspiel. Zudem stand der Fußballgott des Öfteren am gegnerischen Tor und hielt schützend seine Hand und sein Bein in den gegnerischen Strafraum. Ganz stark die Leistungen der Althener Tormänner (Arne und nach dessen Verletzung, Christian), aber das Spiel wird halt vor dem Tor entschieden.

So hieß für die Althener das Finale: Spiel um Platz 7. Unsere Freizeitkicker mussten sich mit den Alten Herren von der FSG Aktivist Borna messen. Ein Spiel auf Augenhöhe, voller Spannung und mit viel Herzblut. Die Alt(h)en Angels gingen durch Max mit 1:0 in Führung. Auf der Wechselbank gab es kein Halten mehr. Emotionen pur und auf dem Parkett ein unbedingter Siegeswille. Der Ausgleich durch Borna führte zu trotzigem Gebolze, endete aber letztlich in der erneuten Althener Führung. Eine unnötige Diskussion über das Althener Stellungsspiel kostete die so hart erkämpfte Führung. Nun folgte ein hektisches, aber von beiden Seiten fair geführtes Anrennen auf das gegnerische Tor. Doch letztlich hatten die Althener (verdient) das Glück auf ihrer Seite und 8 Sekunden vor dem Schlusspfiff hieß es 3:2 für die Freizeitkicker von der Dauerbaustelle am Partheufer.

Bei der anschließenden Siegerehrung wanderten die Pokale zwar irgendwo in die Gebiete der unendlichen Tagebauseen, aber die Althener Mannschaft fühlte sich, als würde sie auf das oberste Treppchen gehoben. Wir haben in Groitzsch großartig gekämpft, die Stimmung im Team war trotz der Niederlagen bombastisch und letztlich haben wir mit dem Sieg gegen die FSG Aktivist Borna unser Ergebnis zum Vorjahr verbessert und sind einen Platz nach oben gewandert.

Was bleibt vom Turnier? Ein riesen Dank an das Org.-Team aus Groitzsch. Das Turnier war wieder top organisiert und wir hoffen, dass wir beim 7. Hallencup erneut dabei sein können. Für die Freizeitkicker kann man resümieren, dass unser Trainergespann Häseler / Arnhold die Mannschaft in die richtige Richtung führt. Beim Training, wie beim Turnier eine gute Stimmung innerhalb der Mannschaft – und das trotz der zahlreichen Zu- und Abgänge in der Winterpause. Und die Diskussionen über die Stärke der Regalbretter in der Pokalvitrine können ruhig weiter geführt werden. Schließlich geht es bergauf und am 28.03.2015 gibt es in Querfurt die nächste Möglichkeit, jene Bretter zu belasten, und sei es nur mit einer Flasche Kirsch – der Spaß steht im Vordergrund und den haben wir.

Euer Dagobert

Nächste Termine:

10.03.2015, Bowlingtreff Beucha, Lange Stuecken 5, 04824 Beucha von 18:00 – 21:00 Uhr

09.05.2015 – Frühlingsturnier in Lauterbach, 12:30 Uhr Eröffnung

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Sportlerball 2014

Im Leipziger Fußball gibt es ja immer wieder Traditionsgeburten. Wenn man Glück (oder auch das Unglück) hat, ist man live dabei und das Baby sitzt dann  direkt vor der eigenen Haustür. Für einen Großteil der Spieler der Freizeitmannschaft des SV Althen 90 e.V. sowie Freunde, Kenner oder auch Sympathisanten der Szene könnte so etwas nun ebenfalls Realität werden. Am 08. November 2014 fand der 2. Sportlerball der Freizeitfußballer wiederum im Gasthof Althen statt und „Maecklight“  aus Altenburg spielte mit gekannter Professionalität und voller Enthusiasmus die Lieder, bei denen Erinnerungen an die ersten Discobesuche  wach wurden, man sich an die Liedabfolge des eigenen Spulentonbandes erinnerte oder an den Abend des 16. November 2013, als der Gasthof zum ersten Mal von den Freizeitfußballern gerockt wurde. Der Andrang auf der Tanzfläche war wohl der beste Beweis dafür, dass „Maecklight“ den Musikgeschmack der Althener und ihrer Gäste voll getroffen hat. Sollte dennoch ein absolut ausgefallener Wunsch erfüllt werden, musste Peter Drube in seine Schatzkiste greifen und so blieb kein Wunsch offen.
Damit man auch mal in die Roulade oder das Schnitzel beißen konnte, wurde die Tanzfläche kurzzeitig gesperrt. Doch was dann den Gasthof enterte, überschritt die eigene Phantasie und alles bisher da gewesene. Drixi, die/der Verwandlungskünstler, der beim Frisör schneller eine neue Frisur bekommt, als das Publikum den Mund vor Staunen wieder schließen kann, deren/dessen Kleiderfundus den aller Bekannten und Angetrauten übertrifft und was die Männerwelt am meisten fasziniert hat –Liebe Frauen, man kann auch in Sekundenschnelle das Outfit wechseln! Man braucht da keine Stunde im Bad und noch eine gefühlte halbe Ewigkeit vor dem spiegelverkleideten Kleiderschrank. Danke Drixi für diese Unterweisungen und die herzerfrischenden 30 Minuten!
Die Tombola, die wiederum mit unheimlich viel Liebe, Herzblut und einer ungeheuren Portion Zeitaufwand unter der Regie von Reina durchgeführt wurde, sorgte für so manchen Brüller und machte auch den einen oder anderen richtig glücklich. Alle Lose gingen über den Tisch und all die so liebevoll verpackten Preise wechselten im Laufe des Abends nicht nur einmal den Besitzer. Ob da nun jemand die Nachbarin glücklich machen wollte, mit allen Mitteln um einen Stammplatz kämpfte oder einfach nicht alles alleine tragen konnte, erschloss sich dem Autor nicht. Auf eine aufwendige Recherche wurde verzichtet, schließlich war der Abend zum Feiern da!
Wer dann, aus welchem Grund auch immer, den Gasthof endgültig verließ, war mit Sicherheit nicht ausgehungert und dehydriert. Das Team vom Gasthof hatte gut zu tun und am nächsten Tag mit Sicherheit einen langen Einkaufszettel.
Allen die dazu beigetragen haben, dass der 2. Sportlerball der Freizeitmannschaft des SV Althen 90 e.V. Wirklichkeit werden konnte, ein ganz großes Dankeschön. In vorderster Front stand hierbei unser Torsten, der seit März im Hintergrund die Fäden gezogen hat. Ein Dank aber auch an  Reina, die blutige Finger vom Einpacken der Tombolapreise bekommen hat, Maecklight die uns genauso wie Peter mit bester Musikkost versorgten und die Tanzsaalphobie erfolgreich bekämpften. Drixi der uns zeigte, dass wahre Schönheit aus dem Requisitenkoffer kommt und das zauberhafte Team des Gasthofes Althen, das Gaumen und Zäpfchen seiner Gäste mit kulinarischen Köstlichkeiten in fester und flüssiger Form verwöhnte.
Wenn ein Konzept gut ist, es professionell umgesetzt wird und von den Leuten, für die es gemacht ist angenommen wird, dann ist das gut. Wenn die Fortsetzung Begeisterung auslöst und man sich immer wieder über den gelungenen Abend austauscht, so ist das besser. Wenn es eine 3. Auflage gibt, dann ist dies „Tradition“!

Euer Dagobert

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