post

Dem Tabellenzweiten einen Punkt abgerungen – SV Althen 90 vs. LSV 1903 Störmthal 2:2 (1:1)

Eine kleine Überraschung war es schon, dass man an diesem Samstagnachmittag den Gästen ein Punkt abgetrotzt hat. Noch überraschender wäre es aber gewesen, wenn die Partie nur eine Minute eher beendet worden wäre.
Die Vorzeichen für dieses Spiel konnten ungünstiger nicht stehen, eine ganze Menge Spieler, bei denen eine Hand nicht genügt sie aufzuzählen, sagten im Vorfeld aus diversen Gründen ab. So musste man im Gegensatz zur vergangenen Woche wieder ordentlich umbauen und eine Elf ins Rennen schicken, die so vorher noch nie zusammen gespielt hatte.
Und der Plan, Störmthal nicht ins Spiel kommen zu lassen und ständig zu attackieren, ging im ersten Durchgang vollends auf. Echte eigens heraus gespielte Tormöglichkeiten bekamen die Gäste nicht zu Stande. Die dicht gestaffelte und kompakt stehenden Gastgeber ließen lediglich Versuche aus der zweiten Reihe zu, die aber ebenfalls Größtenteils verpufften. Da musste schon eine gehörige Portion Unkonzentriertheit der Althener Hintermannschaft mithelfen, um den Störmthalern die schmeichelhafte Führung zu ermöglichen. Brandt war es, der den Ball zu kurz in den Rücken der eigenen Abwehr spielte, der Stürmer ergatterte sich auch postwendend das Leder im Strafraum und schob lässig zum 0:1 ein (11.).
Die Althener zeigten sich keineswegs geschockt, spielten weiterhin geduldig und bedacht mit und arbeiteten sich sukzessive Richtung gegnerisches Tor vor. Die dickste Möglichkeit bis dato hatte Krause, der die Kugel aus etwa 20 Metern ans Quergebälk nagelte (30.). Kurz vor der Pause aber dann fiel nach Lehmanns Eckball der wohlverdiente Ausgleich. Erst wird der Ball noch vom gegnerischen Abwehrspieler geblockt, doch landet auf Eichelbaums Kopf, welcher bereits am langen Pfosten lauerte und nur noch zum 1:1 einnicken brauchte (41.).
So ging’s mit dem Remis in die Pause und man roch bereits zu diesem Zeitpunkt an der kleinen Sensation. Man war gallig und aggressiv im Zweikampf, dazu noch lauffreudig. Bessere Optionen hätten nicht sein können.
So begann die zweite Hälfte auch. Das viele Langholz der Gäste war einfach zu verteidigen und bot Räume zu schnellen Gegenangriffen. Einer dieser Konter ermöglichte dann sogar die Führung der Heimelf. Krause erobert sich den Ball weit in der eigenen Hälfte, spielt nach kurzem Solo den Doppelpass mit Eichelbaum, um sich dann am Elferpunkt gegen den Abwehrspieler durchzusetzen und das Runde eiskalt in die Ecke zu schieben (69.).
Die Störmthaler holten nun die Brechstange raus und versuchten mit aller Macht, diese Scharte auszuwetzen und sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Zündende Ideen waren jedoch nicht vorhanden. Da wurde weiterhin ungeduldig mit langen Bällen gearbeitet und gehofft, dass irgendwann mal einer durchflutscht. Die Gastgeber ließen sich dann aber die letzte Viertelstunde zu sehr hinten rein drängen, doch das Glück hatte die Althener Mannschaft heute mit gepachtet, als nach 82 Minuten beispielsweise das Leder an den Pfosten klatschte. Auch sonst war immer irgendwie ein Gebein eines Althener Spielers im Wege, welches dann den Treffer verhinderte. Als dann die letzte reguläre Spielminute anbrach, konnte zwangsläufig das 2:2 nicht mehr verhindert werden.
So muss man sich mit dem Unentschieden letzten Endes begnügen. Ein solcher Erfolg war zwar im Vorfeld so nicht zu erwarten, doch leider auch bitter, dass man so kurz vorm Abpfiff jäh aus den Träumen gerissen wurde.
Auch die Gäste schienen froh über den Punkt, denn mit der Einstellung, dass man Althen mal eben im Vorbeigehen wegputzt, kommt man nicht weit. Ein angeknackstes Althener Team ist eben auch ein gefährliches Team. Respekt an die Leistung, Jungs! Bitte weiter so!

Tore: 0:1 Störmthal (11.), 1:1 Eichelbaum (41.), 2:1 Krause (69.), 2:2 Störmthal (89.)

Bilder vom Spiel:

post

Auswärtssieg – SV Althen 90 vs. SV Leipzig Ost 1858 II 5:1 (1:0)

Neues Jahr – Neues Glück?
Endlich mal wieder ein Dreier fürs Althener Team. Fast 5 Monate hat man darauf warten müssen, geschuldet natürlich auch durch die soeben beendete Winterpause.
Vergessen waren alle die teilweise gruseligen Auftritte zum Endes des letzten Jahres hin. Vergessen auch die tristen Wintermonate ohne Wettkampfbedingungen.
Neues Jahr, neues Gelingen, so lautete die Devise heute.
Eigentlich war ja Auswärtsspiel angesagt, jedoch herrschen auf des Gegners Platze wohl chaotische Bauzustände, so dass die Partie kurzerhand nach Althen verlegt wurde und man nun als Gastgeber avancierte.
Der SV Althen zeigte auch gleich, wer Herr im Hause war. 6.Minute: Freistoß von außen, herein getreten von Weiske. Am Fünfer tauchen gleich mehrere Althener freistehend auf und Füssel ist es dann, der die Kuller letztlich über die Linie zur Führung drückt.
Um es kurz zu fassen, brannten die Althener anschließend ein wahres Feuerwerk der vergebenen Hochkaräter ab. Erst scheitert Förster nur wenige Sekunden nach dem Treffer an der Querlatte (7.), danach Steinbach (12./17./27.), dazu noch Kühnold (10./19.) und Lehmmann (22.). Der Drops hätte längst gelutscht sein müssen. So verflachte allerdings die Partie zusehends und man tat sich dem Spielstil der Ostler, die viel mit langen Bällen agierten, gleich. Prompt schien man aus dem Gleichgewicht zu raten und die Althener Defensive bekam auch mehr zu tun. Auch Schlussmann Plätzer war hellwach, als es dann plötzlich mal brannte. Er rettete den Ball im Herauslaufen, als ein Stürmer sich davon stahl und das Leder im Eckigen versenken wollte (32.).
So stand zum Pausentee dann eben doch nur der knappe 1:0-Vorsprung. Der Vorsatz, die Führung weiter auszubauen hatte oberste Priorität.
Fortan spielte man in der zweiten Halbzeit kontinuierlich aufs gegnerische Gehäuse, doch das Manko blieb. Erst scheitert Weiske vorm Keeper (46.), dann kriegt Förster in aussichtreicher Position den Ball nicht auf Tor (47.).
Die Strafe für all die vergebenen Möglichkeiten folgte wie ein Donnerschlag. Baumgärtners Freistoß nahe der Mittellinie wird vom Ein-Mann-Mäuerchen geblockt, Beutmanns Rückpass ist zu kurz, Althen steht plötzlich völlig offen und so stürmen zwei Spieler auf Plätzer zu, die eiskalt zum Ausgleich netzen (48.).
Jener hatte allerdings keine lange Beständigkeit. Kurz darauf schickt Kühnold Steinbach auf den linken Flügel raus, dieser fackelt nicht lange und hämmert aus fast unmöglicher Distanz den Ball in die lange Ecke zur erneuten Althener Führung (51.).
Nun brachen die Gäste förmlich auseinander. Eine Angriffswelle folgte der nächsten. Eichelbaum, kurz zuvor erst eingewechselt, semmelt den Ball aus drei Metern gefühlte hundert Meter über die Kiste (61.). Aber dann machte Füssel mit seinem zweiten Treffer alles klar. Nach kurz ausgeführtem Freistoß kommt der ebenfalls eingewechselte Conrad an den Ball, schiebt ihn weiter zum Althener Regisseur, welcher aus 16 Metern zum 3:1 in die linke Ecke des Tores trifft (73.).
Das nun alles passte an diesem Nachmittag, zeigte sich, indem auch Lehmann nach fast einem Jahr Torflaute das Netz wackeln ließ. Nur wenige Sekunden nach Füssels Treffer legte dieser die Kugel wunderschön in den Lauf seines Kameraden, welcher keine Mühe hat, den Keeper aus Nahdistanz zu überwinden (74.).
Den Schlusspunkt setzte dann Kühnold. Nachdem Eichelbaum den Keeper umkurvte und dann klug in die Mitte legte, brauchte er nur noch den Fuß zum 5:1-Endstand hinhalten (78.).
Ein verdienter Sieg an diesem Nachmittag für den SV Althen, auch in der Höhe. Hoffentlich wars keine Eintagsfliege. Nächste Woche kommt mit Störmthal ein ganz dicker Brocken nach Althen. Erst dann wird man wissen, wo man nach der Winterpause wirklich steht.

Tore: 1:0 Füssel (6.), 1:1 Ost 1858 II (48.), 2:1 Steinbach (51.), 3:1 Füssel (73.), 4:1 Lehmann (74.), 5:1 Kühnold (78.)

Eindrücke vom Spiel:

post

B-Junioren im Trainingslager Euroville Naumburg

Vom 15.02.14 – 17.02.14 befanden sich unsere B-Junioren mit 12 Spielern und 3 Betreuern in einem kurzen, aber intensiven Trainingslager, wo der Spaß aber auch auf keinen Fall zu kurz kam.

Am Sonnabend um 9:00 Uhr begab sich ein gut gelauntes Team mit drei vollgepackten PKW auf die Reise nach Naumburg. Bevor wir alle bei Euroville eincheckten, war erst das nahe gelegene Schwimmbad unser erstes Ziel. Das Freizeitbad Bulabana brachte neben dem Spaß auch eine gewisse Auflockerung für die anstehenden Tage ins Team.

Um 14:00 Uhr wurde dann ins Euroville Naumburg eingecheckt. Die Aufteilung der Trainer und Jungs auf die Zimmer war ein wenig spannend, wurde dann aber zu aller Zufriedenheit gelöst. Viel Zeit zum Auspacken blieb nicht, denn um 14:45 ging es mit theoretischen Unterricht los. Auf dem Programm stand die Auswertung der Hinrunde, die Einweisung in das neue Spielsystem, eine Videoanalyse des Systems. Die Ruhe im Lehrraum besagte nichts anderes, als das die Jungs richtig bei der Sache waren. Um 17:00 Uhr dann die erste 1 ½ stündige Trainingseinheit in der Turnhalle. Um 19:00 Uhr dann wie auch am nächsten Tag das Abendessen. Um 20:00 Uhr als Ausklang für den ersten gelungenen Tag stand ein 2 stündiges Vergnügen auf der Bowlingbahn auf dem Plan.

Am nächsten Tag war Sonntag, aber an ausschlafen war natürlich nicht zu denken. Um 8:00 Uhr war wecken und eine halbe Stunde später ging es zum Frühstück. Nachdem sich alle richtig gestärkt hatten, ging es um 10:00 Uhr zur nächsten Trainingseinheit, diesmal im Freien auf Kunstrasen. Nach intensiven 1 ½ Stunden an frischer Luft ging es nach einer halbstündigen Pause wieder in die Halle. Jetzt ging es bedeutend ruhiger für die Jungs zu. Team Building und eine regenerative Einheit bestimmten jetzt das Geschehen. Nach dem Mittagessen war für die Jungs etwas Freizeit angesagt, für die Trainer bedeutend weniger, denn Einzelgespräche standen an. Um 17:00 Uhr die nächste Trainingseinheit mit unter anderen einer alternativen Sportart, Futsal. Diese Sportart wurde von den Jungs begeistert angenommen, nur bewegen muss man sich dort auch. Nach dem Abendessen war Freizeit das Stichwort und dies wurde von allen als Gruppe war genommen. Kartenspiele waren das Thema und gute Laune war Trumpf. Am nächsten Morgen nach dem Wecken und stärkendem Frühstück war um 10:00 Uhr die letzte Trainingseinheit angesagt, auch hier war ausruhen ein Unwort. Antrittsschnelligkeit war gefragt, dies brauchte man auch bei den anstehenden Spielformen. Nach dem Mittagessen ging es dann gegen 13:00 Uhr zurück nach Leipzig, nicht ganz ohne Probleme, aber am Ende wurden auch diese gelöst. 

Insgesamt war dieses Wochenende eine wirklich runde gelungene Sache für die mitgereisten Jungs, für die Trainer, einfach für das ganze TEAM. Aus so einer schönen gelungene Sache kann und werden wir nur gestärkt hervor gehen. Auf diese B-Junioren, auch die leider nicht mit waren kann man nur echt stolz sein.

Rolf Nebe