Turnier der Freizeitkicker SV Alt(h)en Angels 62 in Lauterbach

DANKE

Bei jedem Turnier gibt es einen Letztplatzierten. In Lauterbach waren wir es. Aber das der Letztplatzierte nicht unbedingt mit hängenden Köpfen vom Schlachtfeld schleichen muß, daß haben wir Heute auch gezeigt. Wir haben das Mögliche geleistet ,die Gegner waren entschieden besser – BASTA ! Kein Grund traurig zu sein ! Der Mannschaft, und auch uns Begleitern, hat der Ausflug nach Lauterbach, trotz allem, Spass gemacht.

DANKE – an unsere Sportler für ihren unermüdlichen Einsatz !

DANKE – an die Organisatoren des Turniers !

DANKE – an die gesamte Mannschaft für ihr faires, sportliches Auftreten !

DANKE – an unser Team für den angenehmen Umgang untereinander !

DANKE – an die mitgereisten Zuschauer und Förderer aus Althen für die Unterstützung !

P5040011 P5040014 P5040016 P5040019 P5040021 P5040026 P5040028 P5040033 P5040035 P5040038 P5040041 P5040045 P5040048 P5040053 P5040054 P5040056 P5040059 P5040066 P5040067 P5040071 P5040086 P5040088 P5040096 P5040098 P5040104 P5040117 P5040126 P5040132 P5040133DANKE – an das PROCON Seniorenzentrum Althen für das Bereitstellen der Kleinbusse !

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Erst gezittert, dann gefeiert – Roter Stern Leipzig III vs. SV Althen 90 0:1 (0:1)

Als einzige Mannschaft durfte man am Herrentag umherreisen. Aber nicht etwa auf dem Rad oder auf der Kutsche – Nein! Man durfte zum Auswärtsspiel beim Roten Stern antanzen. Welch Freude bei dem einen oder anderen. Man hätte sich beileibe etwas besseres an solch einem Tag vorstellen können. Positiv ist da lediglich, dass man einen Dreier wieder mit nach Hause nehmen konnte.
Gerade so elf Mann konnten die Gäste aufbieten. Vielen Dank an jene Leute, die sich dazu bereit erklärten, ZUERST die Arbeit zu verrichten und DANN sich erst später mit dem kühlen Blonden zu beschäftigen.
Zum Spiel: Nach 150 Sekunden führt der SV Althen mit 1:0. Weiske passt von außen scharf und flach vor die Kiste, Steinbach kommt angeschossen und donnert dem Hüter die Pille aus sieben Metern durch die Hosenträger (3.). Weiterhin ging man ein hohes Tempo, doch der Vorsprung konnte nicht ausgebaut werden. Die größte Möglichkeit hatte Kutzschke allein vorm Hüter, doch die Lehmann-Flanke konnte er nicht im Tor unterbringen (31.). Die Sterne, angepeitscht von etwa 20 Fans, wurden von Minute zu Minute stärker und man sah den Gästen bereits jetzt schon an, das diese völlig fix und fertig waren. In der Schlussminute der ersten Hälfte hatten die Gastgeber ihre erste dicke Torchance. Erst rettet Plätzer im Fünfer gegen einen Stürmer und den Nachschuss wenige Zentimeter vor der Torlinie kann der Schlussmann der Althener sogar festhalten (44.).
Pause! Durchatmen!
Die Gastgeber witterten nun ihre Chance, wollten das Tor. Sie nagelten die Althener in deren Hälfte fest. Jedoch alles, was aufs Althener Tor geschossen wurde, konnte der heute souverän aufgelegte Plätzer festhalten. Doch man blieb selbst stets gefährlich. Es ergaben sich Räume zum kontern. Weiske prüft den Sterne-Hüter mit einem Schuss aus 20 Metern, welcher den Ball noch gerade so aus der Ecke geboxt bekommt (53.). Auch Schmidts Schuss aus spitzem Winkel wehrt er mit dem Fuß ab (58.).
Die nächste Hiobsbotschaft folgte nach einer Stunde. Der Schiri wollte eine Tätlichkeit gesehen haben und schickt Schmidt deshalb vom Feld. Da muss man hinterfragen, was den Schiri dazu bewegte. Nahezu jede Entscheidung fiel zu Gunsten der Heimelf. Da lag eine Einschüchterung von außen ja doch recht nahe. Die Fans grölten und durften sogar während des Spiels als Flitzer agieren und den Unparteiischen interessierte es nicht. Wo kommen wir denn da hin?
Der SV Althen also von nun an über eine halbe Stunde in Unterzahl, zeitweise sogar nur noch zu neunt auf dem Feld, da Steinbach draußen mehrere Minuten behandelt werden musste.
Auch die anderen auf dem Feld verbliebenen Akteure krochen fast auf dem Zahnfleisch, doch alle stemmten sich gegen die Welle für Welle laufenden Angriffe der Leipziger. Man hatte Glück das jene Angriffe planlos und wenig durchdacht abliefen. So war es ein Leichtes, das Spiel der Sterne zu durchschauen. Und Man hatte ja immer noch Plätzer, der wie ein Fels in der Brandung stand, alles herunterpflückte und unter sich begrub. Auch dezimiert blieb man gefährlich, doch große Kontermöglichkeiten von Lehmann, Weiske und Lohr blieben ohne Erfolg.
Doch am Ende reichte es tatsächlich zum glücklichen Sieg. Über das Wie muss man nicht diskutieren. Es zählen nur die drei Zähler und danach durfte dann auch endlich der Rest der Truppe sich über sein wohlverdientes Feierabendbier freuen und die verblieben Stunden des Herrentages genießen.

Tor: 0:1 Steinbach (3.)

Bilder:

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Starker Punkt gegen Tabellenzweiten – SV Althen 90 vs. Eintracht Großdeuben 1:1 (1:1)

Sechs Tage hatte man nach dem verheerendem Spiel beim LSC Zeit, diese fiese Niederlage im Kopf zu verarbeiten und das Geschehene, als man teilweise bitterböse vom Schiri vorgeführt wurde, zu vergessen.
Man pfiff aus dem letzten Loch heute, als der Tabellenzweite Großdeuben zu Gast nach Althen kam, die in elf Spiele in Folge als Sieger vom Platz gingen. Deren letzter Punktverlust resultierte noch aus dem Hinspiel gegen Althen, welches ohne Tore endete. Sollte das ein gutes Vorzeichen sein?
Durch diverse Verletzungen, Sperren und sonstige Gegebenheiten fehlten der Heimelf jedoch ganze acht Spieler. Grund genug den zweiten Anzug zu präsentieren. Und der sitzt gar nicht mal so übel.
Konzentriert ging man von der ersten Minute zu Werke und wollte den starken Gegner gar nicht erst zur Entfaltung kommen lassen. Schon wenige Sekunden nach dem Anpfiff passt Steinbach in die Spitze auf Schmidt, welcher direkt abzieht und der Keeper sich ganz lang machen muss um den Ball noch aus der Ecke zu kratzen (2.).
Aber auch die Gäste versteckten sich nicht, spielten munter mit, trafen jedoch immer wieder auf den Althener Beton.
Nur einen Moment der Unachtsamkeit hatte man in der ersten Hälfte, welchen die Großdeubener gnadenlos ausnutzten. Nach einem vermeintlich schon geklärten Eckball köpft ein Gegner den Ball am langen Pfosten zurück an den Fünfer, wo sein Mitspieler allein gelassen wird und den Ball aus kurzer Distanz zur Gästeführung in die Maschen haut (39.).
Unbeeindruckt vom Rückstand antworteten die Gastgeber prompt. Ein ruhender Ball von Baumgärtner aus den Tiefen des Mittelfelds segelt in den Strafraum, wird vom Gegner erst geblockt, springt von da zum freien Eichelbaum, der sich die lange Ecke aussucht und zum 1:1 vollendet (43.).
Zur Pause ein gerechter Spielstand. Althen hält mit allen zur Verfügung gestellten Mitteln kämpferisch dagegen und Großdeuben wirkt etwas planlos, steht meist mit Fragezeichen überm Kopf in der Althener Hälfte und weiß nicht so recht, wohin mit dem Ball. Althen stellte geschickt die Räume zu und setzte kleine Nadelstiche.
In Hälfte zwei kommen die Gäste besser aus den Startlöchern haben gleich zwei gute Möglichkeiten, doch beide Male reagierte Plätzer glänzend (46./61.), hielt mit dem Fuß in höchster Not und hält sein Team im Rennen.
Ansonsten das gleiche Spiel wie im ersten Abschnitt. Großdeuben rannte ziellos an und Althen verteidigte clever. Die Gastgeber hätten sogar noch die Überraschung perfekt machen können. Drei Minuten vorm Ende wuselt sich Förster gegen drei Gegenspieler durch und taucht vorm gegnerischen Keeper auf. Sein Schuss mit letzter Kraft mit der Pike kann aber der Torhüter zur Ecke abwehren. Auch diese, getreten von Conrad, segelt gefährlich auf den Kopf von Beutmann, der aber das Tor um Millimeter verfehlt (88.).
Somit geht das Spiel mit dem gerechten Remis zu Ende. Nach dem verkackten letzten Spiel war das Balsam auf die geschundene Althener Fußballseele.
Man ließ sich nie aus der Ruhe bringen, selbst nach dem Rückstand verfiel man nicht in alte Muster, spielte gelassen weiter und kam somit verdient zum Ausgleich.
Nächstes Spiel: Nachholer beim Roten Stern und das zu Himmelfahrt! Der lange, harte Winter und die obigen Herren wollten es so und nun muss man am schönsten Tag des Jahres auch noch Fußball spielen. Herzlichen Dank!

Tore: 0:1 Großdeuben (39.), 1:1 Eichelbaum (43.)

Fotos: