C-Junioren von Saulus zu Paulus und unsere Spieler konnten keine besseren Beispiele dafür bringen.

Im Trainingsbereich liefern unsere Jungs ja eine tadellose Leistung ab, zumindest Wille und Einsatzbereitschaft ist voll da. Hierfür an unsere Spieler ein großes Lob, die es in der Stadtliga bekanntlich ja nicht einfach haben. Angeführt von einem jungen Trainer, der in anspruchsvollem und abwechslungsreichem Training nicht nur versucht die Jungs weiter zu entwickeln, sondern auch viel Spaß verbreitet. Die Vorbildwirkung des Trainers ist da und macht es natürlich den Jungs um vieles leichter. Nur sind Training und Wettkampf bekanntlich zwei Paar Schuhe und diesen Unterschied lassen unsere C-Junioren leider noch des Öfteren erkennen.
Unsere Jungs müssen lernen ihre eigenen Egos zurückzustellen und sich umso mehr in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Aber ich glaube diesbezüglich sind wir nah dran.

Die 3:0 Niederlage bei Tapfer hatte nun wieder andere Gründe, man beschenkte den Gastgeber derart mit den beiden ersten Toren, das eigentlich nur noch Blumen dazu gefehlt hätten. Nur das dritte Tor in der Schluss Minute war ein sehenswertes Freistoßtor. Nach vorne ging an diesen Tage so gut wie nichts, so dass am Ende ein völlig verdienter Sieg für Tapfer heraus kam.

Im nächsten Spiel zu Hause gegen den Leipziger SC sollte alles etwas besser werden. Also vom Endergebnis schon mal vorweg nicht. Die Partie ging mit 4:0 verloren. Gründe hierfür waren eine schlecht bis nicht vorhandene Zweikampfführung. Immer wieder mussten Mitspieler versuchen die Fehler eines Mitspielers auszubügeln. Dies geschah leider viel zu oft und unnötig. Die Folge waren Unordnung, die bisweilen in Chaos überging. Im Offensivbereich hatten wir zudem aber auch überhaupt kein Glück, so dass man sagen kann, das passte zum Spiel unserer Mannschaft an diesen Tage. Man hatte zeitweise das Gefühl, dass zwischen Erkennen von Situationen und Handeln Eiszeiten vergingen. Man weiß doch aber, dass unsere C-Junioren es besser können, jedenfalls viel besser als diese Leistung gegen den LSC.

Nun ging es nach Zwenkau, wo man gerade vor kurzen zu Hause sang und klang los mit 5:1 abgefertigt wurde. Aber manchmal kommt alles anders als man denkt. Aber es kam nicht von alleine, sondern die Mannschaft tat etwas dafür. War die erste Halbzeit trotz 1:0 Rückstands schon deutlich besser als die vorherigen Spiele, zeigten die Jungs der SpG Althen/Mölkau in der zweiten Halbzeit ihre beste Leistung in dieser Saison. Der Doppelschlag zur 2:1 Führung durch B.K. und T.H. ließen die Gesichter aller unserer Beteiligten strahlen. Leider kam der zwischenzeitliche Ausgleich viel zu früh, aber auch das haute unsere Jungs nicht um. Im Gegenteil 10 Minuten vor Ultimo gingen wir wieder in Führung, wieder ein schöner Konter abgeschlossen von T.H. am Torwart vorbei ins linke untere Eck. Natürlich spielten unsere Jungs am oberen Level, aber das war nicht entscheidend. Die Punkte gehörten uns und das bringt es auf den Punkt, es war eine rundum geschlossene Mannschaftsleistung. Glückwunsch und hoffentlich weiter so an alle Beteiligten unserer C-Junioren.

Nun kommt zum Nachholspiel die Mannschaft vom LVB nach Mölkau zum 6. Punktespiel. Dort gewannen wir zum Saisonauftakt mit 5:1, aber das ist ein anderes neues und mit Sicherheit schwereres Spiel als das Hinspiel. Mit den Tugenden wie gegen Zwenkau ist alles möglich, aber mit der Einstellung der beiden Spiele davor, gibt ein hoffentlich nicht wiederholtes böses Erwachen!

Donnerstag den 30.05.13 SpG Althen/Mölkau-SG LVB 18:00 Uhr Treffen 17:00 Uhr in Mölkau

Auf ein Neues Rolf Nebe

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Lustloser Grottenkick – SV Fortuna Leipzig II vs. SV Althen 90 3:0 (2:0)

Alle waren noch im Champions-League-Rausch vom Vorabend. Aber es gibt auch wesentlich schlechtere Fußballspiele. So gesehen nur ein Tag darauf, wo Althen beim Tabellenführer Fortuna Leipzig antraben musste.
Bei einem Wetter, welches es nicht einmal im tiefsten Herbst zu bestaunen gibt. Gespielt wurde bei anhaltenden Dauerregen dennoch – Fortuna wollte die Punkte eintüten und die geplante Aufstiegsfeier nicht verschieben. Und wie es sich als geladener Gast gehört, verschenkte man auch brav die Punkte und guckt wieder mal zu, wenn andere Teams ihre Aufstiege feiern.
Nach unzähligen, meist nicht definierbarer Absagen vorm Spiel fanden sich dann doch geradeso elf Mann auf dem Sportgelände ein. Aber auch diese konnten heute kein Mittel finden gegen einen aggressiven Gegner, der sofort die Richtung bestimmte auf einem schwierigen Geläuf. Nach zehn Minuten bereits klatscht der Ball nach einem wunderschön getretenem Freistoß der Leipziger an den Althener Pfosten. Aber schon kurz darauf gelingt die verdiente Führung. Flanke in den Althener Strafraum, der völlig allein gelassene Stürmer köpft den Ball unhaltbar in die Maschen (24.). Nur wenige Sekunden später legt Fortuna nach. Eklatanter Fehler in der Althener Vorwärtsbewegung, der Spieler passt von der Grundlinie zurück in den Strafraum und sein Kamerad netzt aus Nahdistanz zum 2:0 (26.).
In der letzten Spielminute lässt Plätzer dann nochmals einen Schuss nach vorne abprallen und der Fortunaspieler trifft per Abstauber zum 3:0-Endstand.
Zwischendrin viele unschöne Szenen auf beiden Seiten. Auch der Schiri hat nicht seinen besten Tag, unterband nur wenig und somit schaukelten sich einige Szenen des Spiels emotional ins Unermessliche.
Aus Althener Sicht hatte man an diesem Tag kaum das Gefühl, dass die Gäste überhaupt ein Tor erzielen wollten. Um es kurz zu fassen: Gegurke hoch drei! Lediglich zwei gute Tormöglichkeiten konnte man verbuchen. Erst trifft Lehmann aus wenigen Metern das Tor nicht und im Nachschuss schießt er nur den Keeper an (37.) und im zweiten Durchgang trifft ebenfalls der Althener Stürmer aus kurzer Distanz nur den Querbalken (69.).
Denn Rest kann man getrost in die Tonne kloppen. Wahrlich kein schönes Spiel. Fortuna ist’s Wurst, denn sie durften feiern.
Herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg!

Tore: 1:0 Fortuna (24.), 2:0 Fortuna (26.), 3:0 Fortuna (90.)

Fotos vom Spiel:

3 Spiele unserer C-Junioren und jedes ist eine Geschichte für sich

Eine in Grenzen gehaltene Niederlage gegen den unangefochtenen Spitzenreiter Liebertwolkwitz, ein Heimspiel gegen den LVB (was aus unakzeptablen Gründen auf den 30.05.13 verlegt wurde) und ein weiteres Heimspiel gegen den Leipziger SV Südwest, was uns endlich wieder einmal 3 Punkte einbrachte.

In Liebertwolkwitz brachte eine taktisch disziplinierte Abwehrschlacht von unseren Mannen am Ende eine akzeptable 3:0 Niederlage ein. Damit kann ein Trainer leben und was viel wichtiger ist, die Jungs sicher auch. Nach Fußball sah es sicher von unserer Seite nicht aus, aber manchmal heiligt der Zweck die Mittel. Man kann nur loben für diese kämpferische starke Leistung und hoffen, dass es keine Eintagsfliege war. Danke auch wieder für die Unterstützung aus dem D-Jugendbereich.

Am 04.05.13 sollte dann das Duell gegen den LVB anstehen, aber leider wurde das Spiel kurzfristig auf den 30.05.13 verlegt. Unverständlich von unserer Seite her, denn wann Spieler Jugendweihe feiern weiß man sicher nicht erst 4 Tage vor einem Spiel. Meinerseits erzeugt das Kopfschütteln und Unverständnis. Aber wie man wieder mal sieht, drehen sich die Mühlen eben nach dem Wind. Sei es drum, müssen es die Jungs eben am 30.05.13 richten.

Nun kam das nächste Heimspiel gegen den Leipziger SV Südwest. Wieder fehlen Spieler wegen Jugend weihefeiern und Verletzungen. Bei einem Spielerkader von nur noch 13 Jungs wird es wieder eng, aber das sind wir ja seit Wochen gewohnt. Natürlich mussten wieder Spieler aus anderen Mannschaften aushelfen und das taten sie wie eh und je richtig gut. In der ersten Halbzeit gehen wir gleich mit dem ersten Torschuss 1:0 in Führung, darauf kann man aufbauen. Das Spiel fand dann mehr oder weniger in unserer Hälfte statt, aber ohne dass sich der Gegner auch nur eine Torgelegenheit heraus spielen konnte. Das spricht doch für unsere gute Deffensivarbeit. In der Halbzeitpause konnte man den gegnerischen Trainer sehr weit hören, Unzufriedenheit war der Ton.

Was nun in der zweite Halbzeit auf uns zukam, möchte ich mal berichten, wie ich es live erlebt habe.

O-Ton: 10 Minuten sind schon wieder überstanden, Mensch hoffentlich können wir heute etwas holen-Jungs weiter so…Jungs weiter so. Benny zappelt auch immer mehr. Dann Elfmeter für uns, nein doch nicht-aber Mustafa liegt zerstört am Boden, langsam hinlaufen und Zeit schinden. Wie soll man das aushalten, hoffentlich ist heute der Fußballgott auf unserer Seite. Zwischendurch mal auf Toilette gehen, etwas entspannen. Aber viel Zeit ist dabei auch nicht vergangen, Zeit brauchen wir auch keine mehr, am besten abpfeifen. Das Zappeln und Zittern wird größer, nur noch 5 Minuten, hoffentlich reicht das. Bitte bitte Jungs, mein Magen dreht sich um, wenn der Gegner zu nah an unser Tor gelangt. Nur noch 3 Minuten, wir hätten das Spiel entscheiden können, taten es aber leider nicht. Mit jeder Torgelegenheit für den Gegner bleibt einen fast das Herz stehen. Was noch 2 Minuten, das sind für mich und alle die es mit uns halten gefühlte 2 Stunden. Eine klasse Parade und dann das Spiel aus aus aus, Sieg und 3 Punkte. Unsere Spieler schleichen vom Platz, als wollen sie es selbst nicht glauben. Alle von Althen/Mölkau sind zufrieden und glücklich. Am Dienstag sehen wir uns in Althen zum Training dann gibt’s ………?

Nächstes Nachhole Punktspiel am 16.05.13 18:00 Uhr bei Tapfer Leipzig

Trainer
Rolf Nebe