Vorbericht zum Spiel der Alt(h)en Angels 62 am 13.4.2013

Der Winter ist vertrieben, ab und zu darf man wieder die Sonne genießen, die Fußballschuhe sind geputzt, die Spielbekleidung gewaschen und der Rasen ist wieder grün. In diesem speziellen Falle der Fußballrasen in der Pappelarena zu Althen. Das erste Spiel 2013 steht an. Zu Gast ist kein Sparringspartner. Nein, wenn dann richtig ! Wir begrüßen die Kicker vom Plaußiger SV. Nachdem es im letzten Jahr zwei knappe Niederlagen gegen die Plaußiger gesetzt hat, ist genügend Brisanz in der Partie. Das wird kein Kindergeburtstag, es wird wohl ein Fight auf Augenhöhe, wo dem Gegner kein Zentimeter Rasen freiwillig überlassen wird. Somit wird es nicht bloß beim Bierausschank im Vereinsheim Schaum zu sehen geben, sondern auch vor den Mündern der Rasenakrobaten. Ein neues, ausgeklügeltes Sicherheitskonzept wird konsequent die Fanlager trennen. Hier wird es keine Kompromisse geben. Somit müssen sich die Plaußiger von rechts am Bratwurststand anstellen und die Althener Fans von links. Das gestandene und bewährte Cateringteam um Andre Müller wird mit gut gegrillten Bratwürsten und moderaten Preisen versuchen die Fans zu besänftigen. Alles ist angerichtet für einen knackigen Fußballnachmittag vor hoffentlich ausverkauften Haus. Beide Vereine und der Stadionbetreiber bitten darum, die Eintrittskarten im Vorverkauf zu erwerben um unnötige Wartezeiten an den Tageskassen zu vermeiden. Es steht der gewohnte Parkplatz (kostenfrei) direkt vor der Pappelarena zur Verfügung.

Interview mit dem Erfolgstrainer der Althen Angels 62 , Sportfreund Nebe :

Sie feierten Karfreitag ihren Geburtstag, Herzlichen Glückwunsch nachträglich.
Danke. Die anderen Geburtstage hatte ich immer im Frühling, diesmal war Winter. Glühwein statt Pils.

Herr Nebe wie ist der Zustand ihrer Mannschaft vor dem ersten Spiel zu beschreiben ?
Die Vorbereitung war nicht optimal. Da habe ich andere Vorstellungen. Viele Verletzungen, Übergewicht und der lange Winter sind der Grund dafür, daß der Fitnesszustand der Mannschaft nicht bei 100 Prozent ist. Aber ich bin mir sicher daß die Truppe alles geben wird.

Herr Nebe Fitness ist ja nicht alles beim Fußball. Fußball ist ja auch eine Kopfsache. Richtig ?
Da hätten wir dann schon das nächste Problem der Mannschaft.

Ihr Tipp zum Ausgang des Spiels ?
Ein 0:0 wird es nicht geben, dafür sind die Tore zu groß. Ich sehe uns als Sieger vom Platz gehen wenn es der Gegner zulässt.

Aber nun mal Spass bei Seite. Sonnaben 13.4.2013 / Anpfiff : 15.00 Uhr / Sportplatz in Althen / Treffen für unser Team : 14.00 Uhr

In diesem Sinne – Let`s get ready to Rumble – Sport frei Euer Torsten Kammler

C-Junioren der SpG Althen/Mölkau schlagen sich im Vorfeld und während des Spiels selbst

Bitter… Bitter… Bitter… im 6. Punktespiel gegen den Abstieg muss unsere Mannschaft mit nur 10 Leuten auskommen

Schade, mit nur 10 Spielern, wobei noch 2 Jungs gesundheitlich angeschlagen waren, sollten 3 Punkte eingefahren werden. Kurzfristige Absagen, sowie ich meine eine, nicht abgesprochene Umgruppierung eines Spielers, stellte uns vor diese schlechte Ausgangslage.
Aber es war nun mal nicht zu ändern und trotzdem sehr ärgerlich. Sicherlich kann man auch mit 10 Spielern gegen einen auf Augenhöhe stehenden Gegner gewinnen. Aber dazu müssen alle 10 Spieler in einen guten Zustand sein, weil mehr als sonst von jedem einzelnen abverlangt wird. Leider waren nicht alle Jungs von uns in der Lage bis an ihre Leistungsgrenzen zu gehen. Warum das sagte ich bereits und trotzdem war an diesen Tage mindestens ein Pünktchen machbar. Unser gegnerischer Gastgeber Eutritzsch vermochte aus diesem Vorteil recht wenig anzufangen. Natürlich lag das auch an unserer Mannschaft, die immer wieder geschickt die Räume zustellten und mutig in die Zweikämpfe gingen. 15 Minuten Dauerdruck auf unser Tor, aber ohne jede Torgefahr, das ließ uns hoffen. Immer noch die 15. Minute und der erste sehenswerte Konter unserer Mannschaft über rechts von wo der Ball nach innen gespielt wurde und ein Spieler die große Möglichkeit zur Führung leider liegen ließ. Danach setzte sich das Spiel wie gehabt durch sehr viel Ballbesitz der Gastgeber fort, aber ohne nennenswert torgefährlich zu werden. Vielleicht hatten unsere Jungs Mitleid, denn in der 28. Minute führte das absolute Schlafgeschenk unsererseits zum schmeichelhaften 1:0 für den Gastgeber. Wiedergutmachung war angesagt, könnte man meinen und die kam tatsächlich sofort. Wieder über rechts durch unseren starken Außenstürmer, ein Diagonalpass in die Mitte und diesmal war der Ball einfach nicht am Tor vorbei zu schießen. Somit konnte man mit der ersten Halbzeit zufrieden sein und weiter auf eine kleine Sensation hoffen.

In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Der Gegner mit mehr Ballbesitz, aber immer noch mit recht wenig Torgefahr. Dann in der 50. Minute das 2. Tor für unseren Gastgeber, auch das war wohl mehr ein Geschenk als vom Gegner heraus gespielt. Nun kam Eutritzsch zu mehr Torgefahr, das lag zum einen daran, dass bei unserem Team die Kräfte nachließen und zum anderen wir nach vorne spielen mussten und somit zwangsläufig Löcher in der Abwehr entstanden. Unsere Jungs mühten sich nach besten ermessen, aber es ging einfach nichts mehr. Man muss unsere Mannschaft loben für ihren Auftritt, aber kaufen können die Jungs bzw. wir alle dafür nichts. Glückwunsch an Eutritzsch die doch im Großen und Ganzen verdient gewonnen haben.

An diesem Tage haben wir alle verloren, weil das Spiel eigentlich schon vor dem Spiel abgegeben wurde, hier wurden falsche Prioritäten gesetzt und genutzt hat es keinem etwas. Schade, so etwas passiert leider im Laufe der vielen Jahre immer mal wieder, aber lernen, so ist meine Erfahrung, wird wohl keiner etwas, sofern es überhaupt jemand will.

Aber lamentieren hilft nichts, wir müssen alle der Situation Rechnung tragen und eine bessere Lösung finden. Das hin und her schieben von Spielern von verschiedenen Mannschaften ist nicht die optimale Lösung, aber wie es aussieht wohl unsere einzige. Nun bleibt uns nur die Hoffnung das die Jungs vom Verletzungspech oder von Krankheit verschont bleiben um endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis einzufahren. Ob nun am Wochenende schon, nun ja wir werden sehen. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Mannschaftsleiter und Trainer

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Keine Tore im neuen Jahr – SV Althen 90 vs. Olympia Leipzig II 0:0

4x Alu, ein Elfmeter, aber dennoch fielen keine Tore beim ersten ernsten Auftritt im neuen Jahr. Am Ende ist es aber ein gewonnener Punkt für den SV Althen nach schier unendlich langer Winterpause.
Über ein Vierteljahr war seit dem letzten Spiel vergangen und alle waren heiß auf den diesjährig erstmaligen Gang aufs satte, feuchte, mit Wasser vollgesogene Grün.
Leider währte der Frühling nur kurz in dieser Woche und die Temperaturen fielen stark ab in den letzten beiden Tagen, so dass man wieder bis zuletzt bangen musste. Aber trotz eisigen Windes und großen Regentropfen pfiff der Schiri die Partie an.
Die Gäste legten gleich los, als wenn nie eine Spielpause existiert hätte. Frisch, munter, präsenter und vor allem aktiver, als die Althener Mannschaft, die zu Beginn pomadig wirkte und nur schwer in die Gänge kam.
Schon nach vier Minuten brannte es lichterloh, als sich ein Stürmer der Gäste durchwuselte und den Ball aus kurzer Distanz und spitzem Winkel an den Pfosten knallte. Mit zunehmender Spieldauer fanden die Hausherren jedoch besser ins Spiel und hatten dann auch ihre erste große Chance, als Schrot nach feinem Doppelpass frei im Strafraum vorm Keeper auftaucht, doch sein gedanklicher Torjubel verhinderte einen platzierten Schuss aufs Tor und der Schlussmann der Olympia kann die Situation bereinigen (12.). Doch der munteren Anfangsphase folgte eine verflachte Partie mit viel Kampf auf dem rutschigen Geläuf. Ein sauberes Spiel für technisch beschlagene Leute war nicht möglich.
Der nächste Aufreger folgte kurz vor der Pause. Schmidt flankt in den Strafraum, ein Abwehrspieler bekommt den Ball an die angelegte Hand und der Schiri pfiff. Wilde Proteste der Gästeelf nützten nichts. Lohr übernahm Verantwortung und stellte eher unfreiwillig die Gerechtigkeit wieder her, schoss den Elfer zu unplatziert. Erst kann der Hüter zur Seite abwehren und im Anschluss semmelt Lohr den Nachschuss ans Quergebälk (41.).
So ging’s ohne Tore in die Halbzeit.
Im zweiten Durchgang kamen die Gäste wieder frisch aus dem Kabinentrakt, wollten nun eine Entscheidung erzwingen. Das äußerte sich auch in deren Spielweise. Es wurde etwas ruppiger und eine Angriffswelle folgte der nächsten. 50. Minute: Plätzer hält eine Direktabnahme aus 5 Metern. 58. Minute: Ein Freistoß der Leipziger kracht an den Querbalken. 72. Minute: Ein Schuss aus 10 Metern klatscht erneut an den Pfosten. In dieser Phase hatten die Gastgeber großes Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Das Tor lag förmlich in der Luft, fallen wollte es nicht. Kurz vor dem Ende allerdings hatte Zrenner nochmal die Riesenmöglichkeit den goldenen Treffer für den SV Althen 90 zu besorgen, doch nach Pass von Weiske erwartete er den Abseitspfiff des Unparteiischen, welcher nicht ertönte. Somit war er so überrascht (oder auch erschrocken), dass er völlig frei vorm Torhüter stand, die Kugel jedoch weit am Kasten vorbei schob (81.).
Am Ende blieb es dann bei dem torlosen Remis. Nach einer recht ausgeglichenen ersten Hälfte folgte eine zweite Halbzeit, in der die Gäste mutiger agierten, mehr investierten, doch am Ende nicht mehr als ein Punkt heraus sprang.
Man merkte der Althener Mannschaft anfangs auch die lange Pause an, doch man fand zusehends ins Spiel und kann letztlich mit dem Punkt sehr zufrieden sein.
Hoffen wir, dass das Wetter sich stabilisiert, damit auch die nächsten Aufgaben in Angriff genommen werden können

Tore: Fehlanzeige
Bes. Vorkommnis: Lohr verschießt HE/41.